28.4.06

Held oder nicht Held das ist hier der Gefragte

Ein schneller Durchgang in der Waschstrasse und ich war wieder so frisch, dass ich mich meinen Aufgaben widmen konnte und mich ohne aufzufallen unter die Leute msichen konnte. Es war mir klar, dass ich etwas unternehmen musste, um das Attentat auf Valentino dan Dee zu verhindern. Obgleich ich natürlich äusserst eifersüchtig war. Was hat der Kerl, dass die Diva so auf ihn anspricht? Einen kurzen Moment überlegte ich mir, ob wir dem Schicksal nicht einfach freien Lauf lassen sollten, wenn der Günstling der Frauen mal aus dem Weg ist, dann hat La Diva wieder mehr Platz in ihrem Herzen, genau der Ort, wo ich mich gerne eingenistet hätte. Beim zweiten Mal Hingucken wurde mir klar, dass ich bessere Chance auf die Gunst der Diva habe, wenn ich ihr diesen Valentino rette. Der hat ja sowieso kaum Zeit, sich um diese Frau zu kümmern, da er ja der Traum aller Frauen ist und somit sicher stark ausgelastet ist.
Also, wie soll ich vorgehen? Ich habe die Pläne und die Termine des Anschlages, der war ja klar mit dem Termin des Umzuges. Aber ich will nicht, dass Kah Osz erfährt, dass ich seinen Coup verhindere. Eine Idee …. bitte … eine Idee. Wir hatten mehrere Vektoren, wo wir ansetzen könnten, den Festumzug stoppen, den Gashahn zudrehen, die Zündung verhindern, die Kanalisation entlüften, die Terroristen verhaften lassen und was sonst noch? Am liebsten hätte ich eine Lösung, die so aussieht, als wäre es höhere Gewalt, die die Durchführung verhinderte, aber bei Bedarf sollte es ohne weiteres nachweisbar sein, dass unser Einschreiten die Tat verhinderte, schliesslich rettet man nicht die Welt, ohne dass wenigstens die Möglichkeit besteht, dies bekannt zu machen. Welcher Held hat etwas davon, Held zu sein, wenn die Nachwelt, oder im besten Falle sogar die Mitwelt dies nie erfährt? Helden haben schon einen schlechten Stand, sie wagen ihr Leben, erstechen, verbrennen, würgen, etnsorgen die Schandwesen, erlösen die Bürger, die ihnen dann irgendein rostendes Denkmal in der dunklen Ecke der Stadt hinstellen. Und tschüss.